Die Eröffnung von einem Festgeldkonto ist kostenlos und einfach. Zudem fallen weder in der Laufzeit noch bei der Auflösung Gebühren an. Hat man sich für ein bestimmtes Produkt entschieden, liegen der Kontoeröffnung zwei Entscheidungen zugrunde. Zunächst steht die Wahl an, ob das Festgeldkonto online oder in einer Filiale abgeschlossen werden soll. In beiden Fällen ist eine Legitimationsprüfung erforderlich. Bei der Filiale reicht die Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses. Eine Entscheidung zugunsten einer Direktbank erfordert eine Onlinekontoeröffnung. Anders als bei einer Filialbank findet die Identifikation des Kunden in diesem Fall durch das PostIdent-Verfahren statt. Dabei wird die Legitimationsprüfung in einer Postfiliale durchgeführt und der Direktbank zugesandt. Weitere Informationen zu dem Thema Zinssatzunterschiede finden Sie Hier.
Die zweite wichtige Entscheidung bei der Festgeld Kontoeröffnung ist die Laufzeit. Branchenüblich sind 30, 60, 90, 180, 360 Tage oder mehrere Jahre. Davon abweichende Laufzeiten können häufig mit der Bank vereinbart werden. Für die veranschlagte Dauer gilt ein vorher festgelegter Zinssatz. Im Gegensatz zum Tagesgeld ist dieser hier garantiert. Allerdings gibt es keine Möglichkeit zum Abheben über kostenlose SMS per mTAN.
Das Festgeldkonto verlangt häufig Mindesteinlagen. Üblich sind hier Beträge von 1.000 € bis 5.000 €; diese können aber variieren. In der Regel gilt aber: Je höher die Mindesteinlage, desto höher der garantierte Zinssatz. Der Wettbewerb um Kunden wird nicht nur unter den Banken aufgeteilt, auch Institute wie Bausparkassen und Finanzdienstleister treten hier vermehrt am Markt auf. Aufgrund dieser Dichte an Instituten erweist sich ein Vergleich meist als lohnenswert.
