Die internationale Finanzkrise hat viele Anleger verunsichert. Viele wissen nicht, was mit ihrem Ersparten passiert, falls „ihre“ Bank vor dem Konkurs stünde. Dabei gibt es bereits seit etwa dreißig Jahren sogenannte Einlagensicherungssysteme in Deutschland. Diese bestehen zum einen aus der gesetzlichen Einlagensicherung, die durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz geregelt wird. Zum anderen gibt es noch eine spezielle Einlagensicherung, für öffentlich-rechtliche und private Banken.
Öffentlich-rechtliche Banken sind Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das hier angelegte Geld ist bei diesen Banken mehrfach abgesichert. Einlagenverluste gibt es quasi nicht. Hierfür sorgen verschiedene Stellen: So gibt es zum einen Sicherungsreserven bei den Landesbanken, Stützungsfonds der Bankenverbände und öffentliche Gebietskörperschaften, also die Städte und Gemeinden.
Aber auch bei privaten Banken ist das Geld in den meisten Fällen abgesichert. Dafür sorgt der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken. Pro Kunde sind bis zu einem Drittel des Eigenkapitals der Bank gesichert. Auch bei kleinen Banken mit einem niedrigen Eigenkapital sind so also schon Beträge bis drei Millionen Euro pro Anleger geschützt. Meist ist der abgesicherte Betrag sogar weitaus höher.
Das heißt, die Sicherungssysteme sorgen dafür, dass die Ersparnisse auch bei einem Konkurs der Bank quasi vollkommen sicher sind. Steigt die Bank jedoch aus dem Einlagensicherungsfonds aus oder ist ihr Eigenkapital zu niedrig, um die Festgeld Einlagen der Anleger vollständig zu sichern, hat sie die Pflicht, die Kunden darüber zu informieren. Dann sollten Festgeld Anleger über einen Bankwechsel nachdenken.
Bei ausländischen Banken muss der Kunde jedoch vorsichtig sein: In jedem Land ist die gesetzliche Einlagensicherung anders geregelt. In den meisten EU-Staaten beträgt sie jedoch höchstens 20.000 Euro.
Bevor das Ersparte also angelegt wird, sollte genau auf die Höhe der Einlagensicherung der verschiedenen Banken geachtet werden. Geht es um einen hohen Geldbetrag, sollte man sich genau über die garantierte Sicherung der Einlagensicherung deutscher Banken informieren. Die meisten Banken bieten jedoch schon eine höhere Absicherung, als das Gesetz vorschreibt. Würde die gewählte Bank also Pleite gehen, wäre das ersparte Geld trotzdem nicht verloren. Auf einen Versicherungsvergleich sollte man nicht verzichten.
Sowohl einen Altersvorsorge und PKW Versicherungsvergleich als auch ein Vergleich der Wohngebäude- und Hausratversicherung kann man bequem von zu Hause aus am Computer online durchführen.
