Festgeld
26.02.2009
 
Startkapital in €   Laufzeit in Monaten
 
 

Eine Alternative zum Tagesgeld ist die sogenannte Termingeldanlage, eine befristete Anlage mit garantiertem Zins. Die häufigste Variante ist das Festgeld, bei dem auch größere Summen kurzfristig angelegt werden. Kunde und Bank einigen sich bei Abschluss auf eine bestimmte Laufzeit für die Kapitaleinlage. Als Standardlaufzeiten haben sich am Markt 30, 60, 90, 180 und 360 Tage durchgesetzt. Generell ist die Laufzeit aber variabel.

Es fallen für den Kunden bei Festgeldern keine Kosten oder Gebühren an. Im Gegenzug ist eine vorzeitige Auflösung des Festgeldes üblicherweise nicht möglich. Der Kunde sollte also seinen Anlagehorizont kennen und Kapital nur über Zeiträume fest binden, in denen er nicht darüber verfügen muss.

Nach Ablauf der vereinbarten Anlagefrist gibt es in der Regel verschiedene Möglichkeiten, wie weiter verfahren wird. Entweder kann das Kapital stillschweigend samt Ertrag neu angelegt werden oder wahlweise auf ein deklariertes Konto zurückgezahlt werden. Viele Banken gestatten nach Ablauf von Termingeldanlagen eine Wandlung in eine Sichteinlage, also in ein täglich verfügbares Konto ohne Kündigungsfrist.

Festgelder und Tagesgeldkonten sind kurzfristige Geldanlagen. Während das Tagesgeld die tägliche Verfügbarkeit sicherstellt, garantiert das Festgeld den Zinssatz. Beide Anlagevarianten teilen sich die durchaus unterschiedlichen Renditechancen, die von den Anbietern am Markt geboten werden. Hier sind Differenzen von zwei oder mehr Prozentpunkten möglich. Ein Vergleich lohnt sich also bei der Suche nach einer ertragssicheren Anlagemöglichkeit mit kurz- bis mittelfristiger Bindung.

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